So läuft eine Stunde
Legen, streiten, begründen
Die Gruppe öffnet den Link und sieht die Karten verstreut auf einer Fläche. Sie schiebt, gruppiert, verwirft und sortiert neu. Der Auftrag verrät bewusst nicht, wie viele Gruppen es am Ende gibt – das müssen die Lernenden selbst entscheiden und vertreten.

Wie die Karten gebaut sind
Ein Kartensatz, mehrere Aufgaben
Zu jedem Thema gibt es einen einzigen Kartensatz, aus dem sich verschiedene Aufgaben stellen lassen: frei gruppieren, Dreiergruppen finden, immer–manchmal–nie entscheiden. Einzelne Karten sind absichtlich Stolpersteine – sie greifen typische Fehlvorstellungen auf und geben der Diskussion etwas zu tun.

Danach
Was gelegt wurde, bleibt liegen
Papierkärtchen werden am Ende der Stunde eingesammelt, und damit ist die Arbeit verschwunden. Eine digitale Sortierung lässt sich als Bild speichern, zwischen Gruppen vergleichen und in der nächsten Stunde wieder aufgreifen. Genau daraus wird das Klassengespräch.

Noch in Arbeit
Eigene Kartensätze bauen
Zwei Dinge entstehen gerade. Erstens soll sich hier jede Lehrperson die passende Kartenauswahl selbst zusammenstellen können – als Sortierfläche für den Browser oder als Druckvorlage für den Tisch. Und zweitens ein Assistent, der beim Entwerfen eigener Kartensätze zu weiteren Themen hilft: kein beliebiger Aufgabengenerator, sondern einer, der die Gestaltungsprinzipien aus der Erprobung kennt und danach fragt.



Henrike Allmendinger
Luzia Christen
Maurus Küttel